Spezifische informationen
Die monumentale Fassade zeichnet sich durch drei große Rundbögen aus rustiziertem Quaderstein aus, die auf rechteckigen Säulen ruhen und einen Portikus mit verputzten Kreuzgewölben bilden. Das rechteckige Gebäude erstreckt sich über drei Geschosse zuzüglich eines Dachgeschosses. Gesimse und ein Zahnschnittfries unter dem Dach betonen die horizontale Ausrichtung.
Das Eingangsportal, ebenfalls mit einem Rundbogen aus rustiziertem Quaderstein, wird von zwei Segmentbogenfenstern mit Steinrahmen flankiert. Im ersten Stockwerk befinden sich drei rechteckige Fenster mit Giebeln unterschiedlicher Form (lappig und dreieckig), während im Obergeschoss drei schlichte, steingerahmte Öffnungen zu sehen sind. An der Südseite steht ein Gebäude aus dem 20. Jahrhundert mit einem von Säulen getragenen Terrassendach und einem Bogendurchgang. Die zum Innenhof gewandte Innenfassade weist rechteckige Fenster mit profilierten Rahmen auf.
Seit der Antike trägt das Viertel den Namen Borgo San Francesco, benannt nach der Kirche und dem Kloster, die einst an der Straße, heute Hausnummer 36, standen. Gegenüber dem Palazzo Beltrame sind die Häuser zu sehen, die nach dem Erdbeben von 1511 an die Stadtmauer angebaut wurden.
Die Familie Beltrame spielte eine bedeutende Rolle in der Geschichte von San Daniele del Friuli. Ein Familienmitglied, Tebaldo Beltrame, wurde 1697 zum Grafen des Heiligen Römischen Reiches und der österreichischen Staaten ernannt.