Spezifische informationen

  • Öffnungszeiten: Immer sichtbar
  • Ortstyp: Denkmäler

Im Jahr 1920 wurde ein Komitee gegründet, um ein Denkmal zum Gedenken an die 171 gefallenen Soldaten von San Daniele zu errichten. Der zentrale Bereich des Platzes wurde als Standort gewählt, anstelle des alten Brunnens. Das Denkmal wurde am 19. September 1923 feierlich eingeweiht.
Anschließend beschloss man, den Gedenkpark um das Denkmal herum anzulegen. Für die Anlage des neuen Parks wurden die jahrhundertealten Rosskastanienbäume, die das Denkmal umgaben, sowie die Bäume am Rande des großen Platzes, der einst für Märkte und wichtige Stadtfeste genutzt wurde, gefällt. Diese Maßnahme führte zur heutigen Gestaltung des Parks.
Das im Zentrum des Parks stehende Denkmal ist von einer nach vorn offenen, kreisförmigen Buchsbaumhecke umgeben. Ein massives Fundament aus Piasentina-Quadern, an den Längsseiten leicht ausgestellt und abgerundet, trägt den Altar, der mit Blöcken und Platten aus Aurisina-Stein verkleidet ist. Darüber erhebt sich die Bronzeskulptur „Glaube“: Eine kniende Frau betrauert den gefallenen Soldaten, beugt sich über ihn und hält eine kleine geflügelte Siegesgöttin empor.
Die Inschriften verteilen sich über die Hauptflächen des Altars und sind in applizierter Schrift ausgeführt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Namen der Gefallenen aus nachfolgenden Konflikten am Sockel hinzugefügt. Die jüngste Inschrift an der Hauptfront gedenkt der Militärretter, die bei der Hilfeleistung für die vom Erdbeben 1976 betroffene Bevölkerung ums Leben kamen. Im Zentrum des Denkmals befindet sich ein schmiedeeiserner Lorbeerkranz, ein bleibendes Symbol der Erinnerung und Dankbarkeit.