Der See umfasst eine Fläche von rund 25 Hektar und erreicht eine maximale Tiefe von 10 Metern. Seine Ufer sind von Schilfgürteln, Feuchtwiesen sowie Erlen- und Weidenwäldern gesäumt, die zahlreichen Tierarten einen Lebensraum bieten.
Besonders hervorzuheben ist unter den Wasserpflanzen die Wassernuss (*Trapa natans*); sie ist eine botanische Rarität, die hier nach wie vor ideale Wachstumsbedingungen vorfindet.
Das Gebiet ist reich an Zug- und Wasservögeln – darunter Reiher, Blässhühner, Stockenten und Lappentaucher –, was den See zu einem idealen Ziel für Liebhaber der Vogelbeobachtung und Naturfotografie macht.
Routen und Aktivitäten
Der Ragogna-See ist als Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung (GGB) Teil des europäischen Natura-2000-Netzwerks und wird für seine Artenvielfalt sowie das Vorkommen von Lebensräumen von natürlichem und wissenschaftlichem Interesse anerkannt.
Der Erhalt wird durch Umweltschutzprojekte und naturpädagogische Programme gesteuert.
Ein praktischer Rundweg von etwa 4 km Länge, der sich sowohl zum Radfahren als auch zum Spazierengehen eignet, ermöglicht es Ihnen, den See einmal vollständig zu umrunden. Die Strecke ist flach und für alle geeignet: Familien, Spaziergänger und Outdoor-Begeisterte.
Entlang der Strecke gibt es Rastplätze, Picknicktische und einen Aussichtsturm zur Beobachtung von Vögeln und Sonnenuntergängen.
Die Strecke weist keine besonderen Schwierigkeiten auf und ist ganzjährig begehbar. Die Gehzeit für die gesamte Runde beträgt bei gemütlichem Tempo etwa eine Stunde.