Spezifische informationen
Rechts der Piazza Vittorio Emanuele erhebt sich der Palazzo del Monte di Pietà, ein bedeutendes Beispiel venezianischer neoklassizistischer Architektur. Das Gebäude wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts errichtet, um dem Monte di Pietà der Stadt einen ständigen und repräsentativen Sitz zu geben.
Die ersten Versuche, einen Monte di Pietà in San Daniele zu gründen, datieren bis ins Jahr 1557 zurück, doch die Institution wurde erst 1714 nach einem Beschluss des Consiglio d’Arengo und mit Zustimmung des Patriarchen von Aquileia, Dionisio Delfino, formell gegründet. Anfänglich wurden die Geschäfte in einem Haus von Gian Giacomo Bertoli geführt.
Zwischen 1765 und 1788 erhielt der Monte di Pietà mit dem Bau des heutigen Gebäudes schließlich seinen eigenen Sitz. Das Projekt wurde dem venezianischen Architekten Mattia Licchesi anvertraut, spätere Änderungen erfolgten durch den friaulischen Architekten Domenico Schiavi.
In jüngster Zeit wurde das Gebäude von der Gemeinde San Daniele erworben und ist nun Teil des öffentlichen Kulturerbes der Stadt.