Spezifische informationen
Die Ursprünge der Kirche reichen bis ins Mittelalter zurück, als in Villanova bereits eine kleine, der Jungfrau Maria geweihte Kapelle stand. Im Laufe der folgenden Jahrhunderte, mit dem Wachstum des Dorfes, wurde das Gebäude mehrmals erweitert und umgebaut. Seine heutige Form stammt aus dem 17. und 18. Jahrhundert, einer Zeit, in der die Räume und die Innenausstattung neu gestaltet wurden.
Die offizielle Weihe fand am 4. September 1821 statt, wie eine Gedenktafel im Inneren belegt. Seitdem ist die Kirche zum spirituellen und sozialen Mittelpunkt der Gemeinde Villanova geworden und bewahrt Traditionen und Volksfeste, die bis heute gepflegt werden.
Im Laufe der Jahre wurden zahlreiche Restaurierungsarbeiten durchgeführt, darunter auch jene nach dem Erdbeben in Friaul 1976, die dem Gebäude seine ursprüngliche Eleganz zurückgaben.
Das Äußere der Kirche wirkt harmonisch und feierlich. Die Fassade wird von Pilastern im toskanischen Stil gegliedert und von einem dreieckigen Giebel bekrönt. Daneben erhebt sich der quadratische Glockenturm aus Stein, dessen Sprossenfenster und Giebeldach die Stadtsilhouette dezent prägen.
Das dreischiffige Innere besticht durch seine Helligkeit und harmonischen Proportionen. Die Rundbögen ruhen auf schlanken Säulen, die den Besucher zum erhöhten Presbyterium führen, das von einem eleganten Sakralbogen eingeleitet und von einer quadratischen Apsis bekrönt wird.
Schlichtheit und Harmonie verschmelzen zu einer Atmosphäre, die zum Nachdenken und zur Kontemplation einlädt.
Auch heute noch ist die Kirche Santa Maria Maggiore das Zentrum des religiösen Lebens in Villanova.